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Die Namen der NI-MO Zimmer

Unsere Zimmer haben keine Nummern, sondern Namen. Das macht sie nicht nur etwas persönlicher, es sorgt auch für eine Verbundenheit mit Zürich. Denn alle Namen finden Sie in Form von Plätzen, Strassen, Vierteln und Institutionen in der schönen Limmatstadt wieder.

Und wenn Sie im NI-MO übernachten, möchten Sie vielleicht mehr über Ihr Zimmer erfahren. Hier finden Sie schöne und auch spannende Geschichten zu den jeweiligen Zimmern.

Sie möchten gerne noch weitere Insider-News darüber haben? Dann ist das Buch Zürich by NI-MO genau das Richtige für Sie. In diesem liebevoll gestalteten Buch haben Eva Stiefel, die Inhaberin des Boutique Hotels NI-MO und Anne M. Stauffer ein kleines Meisterwerk verfasst.
 

Bahnhofstrasse

Im Gesellschaftsspiel Monopoly ist die Bahnhofstrasse nebst dem Paradeplatz die teuerste Adresse. Wer dort Häuser und Hotels besitzt, hat gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Auch in der Realität ist der Name «Zürich» in aller Welt direkt mit dem Banken- und Finanzplatz verlinkt, und die Bahnhofstrasse steht seit jeher für Luxus der Extraklasse.

Erst bei der Arbeit an diesem Buch wurde mir bewusst, dass das Zürich, wie wir es kennen, das Resultat einer fundamentalen Umbauphase ist, die 1860 begann und Zürichs Gesicht völlig veränderte.
Die Entwicklung der Zürcher Bahnhofstrasse zu einer der teuersten, prestigeträchtigsten Einkaufsstrassen der Welt, an der sich Mode-, Juwelier- und Uhrengeschäfte mit klingenden Namen aneinanderreihen, wäre ohne den Hauptbahnhof mit seinen stetig wachsenden Verbindungen nach ganz Europa nicht möglich gewesen.

NI-MO Tipp: Wenn Sie sehen möchten, wie Zürich um 1800 ausgesehen hat, können Sie das historische Stadtmodell im Haus zur Rech im Niederdorf kostenlos besichtigen (oder online unter: www.stadtmodell-zürich.ch).

Im NI-MO ist das Zimmer Bahnhofstrasse ein Premium Doppelzimmer, zum ruhigen Hof hin gelegen.
 

Bellevue

Steht man am gleichnamigen Verkehrsknotenpunkt auf der rechten Seite der Quaibrücke, dort, wo der See in die Limmat übergeht, ist der «schöne Blick» nicht der primäre Eindruck.

Eher muss man aufpassen, nicht von einem Auto, Tram oder einem eiligen Velokurier überfahren zu werden. Auf der denkmalgeschützten Insel zwischen den Tramlinien, dem Treffpunkt von Generationen von Zürchern, unter dem Dach mit Kiosk, Tourist-Info-Punkt, Toiletten und Schnellimbiss ist man sicher und kann sich umschauen.
Mit dem Bau des Hauptbahnhofs verschob sich Zürichs Stadttor vom See zum Bahnhof. Das Hotel war nicht mehr rentabel, aus den Gästezimmern wurden Büros, im Erdgeschoss entstanden ein Kino und das Café La Terrasse. Von 1956 bis 2000 war das «Terrasse» ein stadtbekannter Nightclub. Im Volksmund hiessen die Shows im Petite Terrasse wegen der treuesten Besucher «Gemeindeschreiber-Strip». 2000 renoviert die Besitzerin UBS ihre Liegenschaft. Das Nachtlokal wird wieder zum Grand Café im Stil des ehemaligen Grandhotels mit hübschem Garten unter lauschigen Bäumen.

NI-MO Tipp: Kaufen Sie sich eine legendäre Bratwurst mit Semmeli beim Sternengrill. Ob sie immer noch die besten der Stadt sind, kann ich nicht beurteilen, aber sie gehören definitiv zu Zürich.

Im NI-MO ist das Zimmer Bellevue ein Premium Doppelzimmer, zum ruhigen Hof hin gelegen.
 

Bürkliplatz

Der Bürkliplatz gehört für die meisten Zürcher zu einer schönen Erinnerung der Vorweihnachtszeit. Dann gingen sie zum Kerzenziehen in den Pavillon am Bürkliplatz.

Dick eingepackt mit Handschuhen und Mütze ging es dann durch die mit Lichtern geschmückte Stadt. Der Geruch nach warmem Bienenwachs, Kuchen und Tee erzeugt immer wieder aufs Neue ein Gefühl der Geborgenheit, wie man es vielleicht nur als Kind empfinden kann.
Doch der Bürkliplatz hat auch seine Sommerseite: Dann sehen Sie Segelboote auf dem See, hören Musik von der Gartenwirtschaft auf dem Bauschänzli und geniessen den freien Blick bis in die Alpen.

NI-MO Tipp: Der Schiffsteg am Bürkliplatz ist der Startpunkt für grosse und kleinere See- Rundfahrten. Auf den Traumschiffen gibt es vom Sonntagsbrunch bis zur Sonnenuntergangsfahrt, vom Krimi- bis zum Salsa-Schiff fast alles. Tickets und Informationen erhalten Sie vor Ort an der Landestelle oder online auf der Website der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (www.zsg.ch).

Im NI-MO ist das Zimmer Bürkliplatz ein Premium Doppelzimmer, zum ruhigen Hof hin gelegen.
 

Central

Wenn Sie am Hauptbahnhof ankommen und die Limmat bei der ersten Brücke überqueren, gelangen Sie zum Central und damit zum nördlichen Ende des Limmatquais. Das Hotel Central, welches dem Platz seinen Namen gab, heisst heute Hotel Central Plaza und bietet einen schönen Blick auf Fluss und Stadt.

Das eigentliche Central ist ein kleiner Platz, ein Nadelöhr, durch das sich sechs wichtige Verkehrsachsen zwängen. Wirklich verweilen möchte hier niemand, aber es befinden sich in unmittelbarer Nähe wichtige Sehenswürdigkeiten.
Da wäre zum Beispiel das Schweizer Landesmuseum. Es ist das meistbesuchte historische Museum des Landes. Es besteht aus einem Altbau (1898) des Architekten Gustav Gull und einem 2016 eröffneten modernen neuen Flügel der Architekten Christ & Gantenbein. Das Museum präsentiert sowohl die Schweizer Geschichte von den Anfängen bis heute wie auch aktuelle Themen in temporären Ausstellungen.

NI-MO Tipp: Wenn Sie die Universität und die ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) besuchen und gleichzeitig einen Blick über Zürich werfen möchten, sollten Sie unbedingt am Central in die historische Polybahn einsteigen. Die 1898 erbaute Standseilbahn bringt Sie in 100 Sekunden vom Central zur ETH.

Im NI-MO ist das Zimmer Central ein Klassik Einzelzimmer, zur Seefeldstrasse hin gelegen.
 

Enge

Enge bezeichnet wie Seefeld nicht nur eine Strasse oder einen Platz, sondern ein ganzes Quartier in Zürich, den Stadtkreis 2. Wenn Sie im Seefeld am Ufer des Zürichsees stehen – ein Dreiminuten-Spaziergang vom NI-MO – und Richtung Stadt und gegenüberliegende Seeseite blicken, sehen Sie die Wasserfontäne und rechts davon die etwas erhöhte Kirche Enge, das Wahrzeichen des Quartiers.
NI-MO Tipp: Ein Erlebnis ist der Besuch des Thermalbads und Spas im Hürlimann-Areal. Bei Schnee im Winter hat der Dachterrassenpool mit Blick über die Stadt seinen ganz besonderen Reiz.

Jeweils im Spätsommer findet das Zürcher Theaterspektakel auf dem Areal der Landiwiese statt. Es gehört zu den wichtigsten Festivals für zeitgenössische darstellende Kunst in Europa und zieht mit seinem künstlerisch hochstehenden Programm jedes Jahr viele Besucher an.

Auch wenn Sie kein Theaterticket haben, ist es schön, an einem lauen Sommerabend, direkt am See, in einem Restaurant oder einer Festival-Bar dem bunten Treiben der Strassenkünstler zuzuschauen.

Im NI-MO ist das Zimmer Enge ein Klassik Doppelzimmer, zur Seefeldstrasse hin gelegen.
 

Escherwyss

Escher-Wyss steht für ein Quartier im Aufbruch. Kaum ein Teil der Stadt hat sich in den letzten 25 Jahren so grundlegend verändert wie das ehemalige Industriequartier rund um den Escher-Wyss-Platz und den Hardturm. Entstanden ist Zürich-West, nicht zu verwechseln mit der Berner Mundart-Rockband „Züri West“.

Ab 1990 wird das ehemalige Fabrikgelände schrittweise verkauft.
Die Geschichte der Escher-Wyss AG steht exemplarisch für weitere Unternehmen wie die Seifenfabrik Steinfels, die Maag Zahnrad, die Bierbrauerei Löwenbräu, die alle im Industriequartier ihre Produktionsstätten hatten. Zwischen 1990 und 2001 zogen sie weg oder gaben den Betrieb auf. Zurück blieben grosse Industriebrachen. Der Kampf um die Bau- und Zonenordnung entbrannte. Die Stadt Zürich erarbeitete zusammen mit allen Beteiligten, im sogenannten Stadtforum, einen Entwicklungsplan „Zürich-West“.

NI-MOTipp: Vieles, aber doch nicht ganz alles in Zürich ist durchorganisiert. So entstand 2012 Frau Gerolds Garten am Fuss des Primetowers. Was als temporäres Projekt begann, ist ein ganzjährig geöffneter beliebter Treffpunkt geworden mit Stadtgarten, Restaurant und kreativem Markt.

Und wenn Sie sich vielleicht wundern, was der Turm aus Containern hier soll, so ist das der Freitag Flagship Store Zürich und ein Beispiel dafür, dass kreative Ideen durchaus auf fruchtbaren Boden fallen. Die Geschichte der mittlerweile auf der ganzen Welt bekannten Freitag Taschen aus alten Lastwagenplanen begann genau hier.

Im NI-MO ist das Zimmer Escherwyss ein Klassik Einzelzimmer, zur Seefeldstrasse hin gelegen.
 

Helvetiaplatz

Der Kreis 4 mit Helvetiaplatz, Kanzleiareal, Volkshaus und natürlich der Langstrasse hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. In den 80er-Jahren war der Kreis 4, der «Chreis Cheib», faszinierend, multikulturell, abends laut mit Rotlichtmilieu und neuen In-Clubs. Um die Jahrtausendwende hatten sich die Zustände im Quartier zunehmend verschlechtert, Dealer verkauften offen auf der Strasse Drogen an verwahrloste Süchtige, überall lagen gebrauchte Spritzen, Abfall und Dreck. Gewalt war an der Tagesordnung.
In den letzten zehn Jahren hat sich durch verschiedenste Massnahmen wie verstärkte Polizeipräsenz, strengere Kontrolle der Bewilligungsverfahren für das Sexgewerbe und Sanierung der baufälligen Liegenschaften das Gesicht des Quartiers gewandelt. I Eines ist sicher, das Quartier lebt, verändert sich und gehört genauso zu Zürich wie der Zürichberg und der See.

NI-MO Tipp: Im Kino/Bar Xenix, der ehemaligen Schulbaracke auf dem Kanzleiareal, können Sie in Originalsprache spannende Filme jenseits des Mainstreams sehen oder auch einfach entspannt ein Bier trinken.

Im NI-MO ist das Zimmer Helvetiaplatz ein Klassik Doppelzimmer, zur Seefeldstrasse hin gelegen.
 

Limmatquai

Wenn man heute entspannt vom Bellevue Richtung Central spaziert, vorbei an unzähligen Restaurants und Boutiquen, dann kann man sich kaum vorstellen, dass hier bis 2004 der Verkehr rollte.

In den 1980er-Jahren konnte man im Sommer in gerade mal drei Cafés draussen sitzen. Die Limmat war lange Zeit die Hauptschlagader der Stadt, Verkehrsweg, Wasserversorgung und Energielieferant für Getreidemühlen und Sägewerke.
So ist es nur logisch, dass viele der historischen Bauten, Zunfthäuser und heutigen Wahrzeichen der Stadt direkt an seinen Ufern stehen. Auf dem Weg vom Bellevue der Limmat entlang begegnen Sie zuerst dem Denkmal des Zürcher Reformators Huldrych Zwingli. Mit der Reformation vor rund 500 Jahren schrieb Zürich Weltgeschichte. «Nie zuvor und nie danach hat ein genuin zürcherisches Ereignis so nachhaltig globale Geltung erhalten wie jener fundamentale Wertewandel, der mit der Reformation in Deutschland und in der Schweiz begann»

NI-MO Tipp: Überqueren Sie hier die Limmat und spazieren Sie auf der linken Flussseite durch enge Gässchen und über lauschige Plätze mit Morgensonne. Wenn Sie es noch gemütlicher möchten oder Ihnen vom vielen Gehen die Füsse weh tun, können Sie mit dem Limmatschiff Zürichs Altstadt aus einer neuen, reizvollen Perspektive geniessen (April–Oktober).

Im NI-MO ist das Zimmer Limmatquai ein Premium Doppelzimmer, zum Hof hin gelegen.